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    2015 haben wir gemeinsam mit der IHK Nordschwarzwald eine Befragung zum Thema "BGM-Landschaft" in Baden-Württemberg durchgeführt
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    107 Unternehmen haben an der Befragung teilgenommen!
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    Forschungsfreuden
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BGM-Studie

Im April 2015 haben wir gemeinsam mit der IHK Nordschwarzwald eine Umfrage in den Unternehmen Baden-Württembergs durchgeführt.

  • Wir wollten wissen, welche BGM- bzw. BGF-Maßnahmen die Unternehmen bereits mit welchem Erfolg eingeführt haben.
  • Wir wollten außerdem erfahren, ob, wie und wie weitgehend eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchgeführt worden ist.

107 Unternehmen haben an der Befragung teilgenommen.

 

 

 

Die nächste Folie zeigt die gängigen BGF-Maßnahmen - sprich: die Maßnahmen auf der Verhaltenspräventionsebene. Hier kann der Mitarbeiter die Angebote des Unternehmens annehmen, um sein Verhalten / Gesundheitsverhalten zu verbessern.

Wie Sie sehen, werden bereits einige Angebote wieder abgeschafft. Das liegt zum einen daran, dass vorab in der Regel keine gezielte Befragung (z.B. Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung - GPB) durchgeführt worden ist und somit die Bedarfe nicht festgestellt worden sind. Zum anderen kann es auch daran liegen, dass die hausinterne Kommunikation vernachlässigt wurde oder/und die GF nicht hinter den Maßnahmen steht.

Ein Problem bei der Verhaltensprävention besteht erfahrungsgemäß darin, dass meistens diejenigen die Angebote wahrnehmen, die ohnehin schon etwas für sich tun. Das Unternehmen zahlt für Maßnahmen, die diese Personengruppe bereits in ihrem persönlichen Alltag integriert hatten. An dieser Stelle könnte man auch von einem persönlichen Gesundheitsmanagement sprechen.

Es ist fraglich, ob der Arbeitgeber das persönliche Gesundheitsverhalten der gesamten Beschäftigten bezahlen muss. Viel wichtiger ist es, die Angebote für Beschäftigte vorzuhalten, deren Gesundheit leidet bzw. gelitten hat und diese erkrankten oder gefährdeten Mitarbeiter im Rahmen eines BEM oder einer betriebsärztlichen Untersuchung mit Nachdruck auf einzelne Angebote hinzuweisen. (Das verstehen wir unter "Pflicht" im Schaubild)

Anbei der Vorschlag von Sigrun Wieske, die BGF gezielt einzusetzen und somit die "Richtigen" zu erreichen.

 

 

Die Frage nach den Betrieblichen Gesundheitsmanagement-Maßnahmen ergab u.a., dass sie bereits eine gesunde Gestaltung des Arbeitslatzes hätten, eine flexible Arbeitsplatzgestaltung, elternfreundliche Bedingungen und eine transparente Informationspolitik. Ob die Mitarbeiter diese Aussagen genau so überzeugt angekreuzt hätten, ist zu bezweifeln. Hier muss man davon ausgehen, dass das, was "oben" gedacht und eingeführt wird, längst nicht "unten" ankommt. Die Schichten dazwischen verwässern eine Menge guter Maßnahmen.

Man erkennt an den Zahlen auch, dass die psychologischen Aspekte weiterhin das Stiefkind des BGM darstellen: Interner Sozialdienst, Externe Psychosoziale Beratung, Gesundes Führen, Dienstvereinbarung Mobbing, Dienstvereinbarung Sucht. Dies sind Themen, die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung offenkundig werden und Handlungen erforderlich machen werden.

 


  • Gesunde Mitarbeiter sind die Voraussetzung für gesunde Zahlen! Um im Zuge des demographischen Wandels weiterhin konkurrenzfähig bleiben zu können, sollten Arbeitgeber mehr als interessiert daran sein, die körperliche, psychische und geistige Produktivität und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten zu erhalten. 
  • Die Psyche verantwortet - laut diversen Statistiken - den höchsten Krankenstand und die meisten Frühberentungen. Rückenschulen, Yoga, Laufgruppen, gesunde Ernährung etc. betreffen den Körper. Für das psychische Gleichgewicht  empfehlen wir, dringend die Externe Mitarbeiterberatung einzuführen. 
 

 

 

 

 

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung war 2015 noch in wenigen Unternehmen ein praktisches Thema. Erst nach und nach kümmern sich die Unternehmen um diese Themen. Auch hier wird deutlich, dass die großen Unternehmen damit beginnen und die mittelständigen Unternehmen allmählich nachziehen.

 

 

Wir bieten Ihrem Unternehmen arbeitspsychologische Unterstützung bei der Durchführung Ihrer Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung an.